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Fussball-Gesellschaft Seckbach 02 e.V.
Hochstädter Straße 22a
60389 Frankfurt

eMail: vorstand@fgseckbach02.de

VEREINS-CHRONIK
GRÜNDUNGSJAHR
WEITER
Gründungsjahr und Namensänderung

Als am 25. Mai 1902 die Seckbacher Buben Leberecht Berg, Wilhelm Larsch, Jakob Hinkel, Johannes Kratz, Konrad Hinkel, Georg Schneider sen., Bernhard Berg, Gustav Lißmann, Christian Knack, Georg Sedler und Georg Vetter, im Haus von Georg Schneider sen. in der Leonhardtsgasse, zu einer Versammlung zusammen kamen und einen Fußballverein unter dem Namen „Fußballclub Kornblume” gründeten, legten sie den Grundstein für unseren heutigen Verein. Der Name „Kornblume” sei, so die Überlieferung, als Zeichen der Kaisertreue gewählt worden, da es sich hierbei um seine Lieblingsblume gehandelt haben soll.


ERSTER Vereinsstempel



Zu jener Zeit gehörte schon eine gehörige Portion Mut und Idealismus dazu, im längsgestreiften blau-weißem Trikot und weißer Hose zu den Zeuläcker Wiesen zu ziehen. Dabei verstand es sich von selbst, dass auch die Stangen für die Tore vom Vereinslokal zum Sportplatz und auch wieder zurück getragen werden mussten. Trotz so mancher Skepsis in der Seckbacher Bevölkerung setzte sich die Fußballbegeisterung durch, ohne dabei zu ahnen, dass damit das Fundament für den heutigen Volkssport gelegt wurde.

Mit dem samtenem Käppi für den „Käpt'en” und den Käppis aus Stoff für die Mannschaft wurde ganz nach dem englischen Vorbild mit „Vorward”, „Half”, „Back” und „Goalman” gegen Spielpartner aus den Reihen der sich in Frankfurt und Umgebung, zu gleicher Zeit, entstehenden Vereine gespielt.

Leider liegen uns über die Ereignisse des ersten Jahres keine Unterlagen vor. Die erste dokumentierte Versammlung ist eine „Außerordentliche Generalversammlung” vom 7.März 1903. Bei dieser Sitzung ging es neben Satzungsfragen, um Neuaufnahmen und Ausschlüsse, über die einzeln abgestimmt wurde, außerdem wurden Spielpaarungen abgesprochen.

Das erste nachgewiesene „Gesellschaftsspiel” fand am 12.April 1903 gegen den Frankfurter Fußballclub „Allemannia” aus Bornheim auf deren Spielplatz neben dem Prüfling statt. Bei einer vereinbarten Spieldauer von 2x40 Minuten, stand es zur Halbzeit 1:1, als das Spiel abgebrochen wurde, weil sich unster Spieler Konrad Hinkel das Schlüsselbein gebrochen hatte.
Trotzdem wurde der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein beendet.

Als ein Jahr nach der Gründung, am 10.Mai 1903 ein Stiftungsfest gefeiert wurde, zählte der Verein bereits 20 Mitglieder, meist aktive Spieler.

In der Generalversammlung vom 29.August 1903 wurde der Beschluß gefaßt den verein künftig „Fußball-Vereinigung Seckbach” zu nennen. Als in der nächsten Sitzung des Vorstandes die Anschaffung eines neuen Vereinsstempels beschlossen wurde, sollte dieser Entscheidung noch große Bedeutung zukommen.

Als man bei der nächsten Generalversammlung den neuen Vereinsstempel vorstellte, lautete dieser auf den Namen „Fußballgesellschaft Seckbach 1902”. Da die Versammlung diese ungewollte Namensänderung absegnete, war unser heutiger Vereinsname geboren.


ZWEITER Vereinsstempel bis 1944


1903 - 1919
WEITER
Erste Meisterschaft und Beginn des Ersten Weltkrieges

Bis zum Jahr 1904 spielten wir als „wilder Verein”, ehe man die Notwendigkeit erkannte sich einem geordneten Spielverband anzuschließen. So traten wir dem Verband „Süddeutsche Fußballvereine” bei, der seine Meisterschaftsspiele in den Klassen A,B und C durchführte. Als Neulinge wurden wir in die C-Klasse eingestuft, in der wir mit wechselndem Erfolg spielten.

Ende des Jahres 1905 wurde unser Verein schwer getroffen. Da unser Kassierer die Beiträge für den Verband „Süddeutsche Fußballvereine” für die Jahre 1903/04, 1904/05 und 1905/06 nicht abgeführt hatte, sollten wir laut Mitteilung der „Neue Sportwoche” No. 8 von 1906 vom 1. Oktober 1905 bis 1. Oktober 1906 disqualifiziert werden, Nur mit größtem Einsatz und durch, für damalige Verhältnisse mühsames Zusammensparen von 95,00 Mk., konnte die Strafe aufgehoben werden.

Es dauerte bis zur Saison 1909/1910, ehe wir unsere erste Meisterschaft eringen konnten und damit den Aufstieg in die B-Klasse schafften. Die Meisterschaft gab den Anstoß jene Spieler mit einem Diplom auszuzeichnen, die 100 Wettspiele für unseren Verein ausgetragen hatten. Bei den vielen Ein- und Austritten war dies eine stolze Zahl und nicht leicht zu erzielen.

In der B-Klasse konnten wir in den folgenden Jahren gut mithalten und annehmbare Tabellenplätze erreichen. Als Sportplätze dienten uns zeitweise die Riederwaldwiesen und der Huthpark. Durch eine weitere Steigerung der Mitglieder konnte sogar eine 2. Mannschaft gebildet werden.

Noch konnte niemand ahnen, dass bereits am 1. August 1914, mit dem Kriegsbeginn ein völliger Zusammenbruch der Vereinstätigkeite bis ins Jahr 1919 eintreten würde. Wie uns die Ehrentafel zeigt, kehrten viele unserer Mitglieder nicht aus dem Krieg zurück.
1920 - 1926
WEITER
Neue Sportanlage und Gegner wie Eintracht und FSV

Bei der erforderlichen Neugliederung nach dem Krieg wurden wir duch den Verband „Süddeutscher Fußballvereine” in die A-Klasse eingestuft. Zwar starteten wir ohne Trainer in die Saison 1919/1920, konnten uns aber durchsetzen und die Meisterschaft erringen. Damit war der Aufstieg in die Kreisliga Nordmain geschafft.

Dieser sportliche Erfolg machte es erforderlich eine eigene, zeitgemäße Sportanlage zu erstellen. Nach Abschluß der Pachtverträge, konnten unter großen persönlichen Opfern, tatkräftiger Mithilfe aller Mitglieder und auch schon damals, Gönnern, mit dem Bau einer für damalige Verhältnisse ordentliche Sportanlage, in der Triebstraße, begonnen werden.

Am 14. September 1920 wurde unsere Vereinssatzung beim Amtsgericht eingereicht und duch Veröffentlichung im Amtsblatt vom 23. September 1920 unter der Nummer 722 im Vereinsregister eingetragen. Der Vereinsname lautete von nun an „Fußball-Gesellschaft Seckbach 1902 e.V.”.

Unter vorgenannter Nummer wurde unsere Verein bist 1966 geführt, ehe uns von Amts wegen die Nummer 4747 zugeteilt wurde.

Mit den Spielen in der Kreisliga Nordmain 1920/1921, gegen die schon zu jener Zeit so namenhaften Mannschaften wie: Eintracht Frankfurt; Germania 94; Viktoria Aschaffenburg; FSV Frankfurt; FC Hanau 93 - und unserer Platzeinweihung, machten das Jahr 1921 zum erfolgreichsten Jahr in der jungen Geschichte des Vereins.

Der allzu rasche Aufstieg ließ erkennen, dass die spielerischen Mittel unserer Mannschaft nicht genügten, um uns mit den spielstarken Mannschaften dieser Klasse zu messen.

Trotz duter Ergebnisse mußten wir uns von dieser Gruppe verabschieden. Schon damals interessierten sich andere Vereine für unsere guten Spieler und warben sie ab. So mussten wir mit einer geschwächten Mannschaft ein Jahr später absteigen und fanden uns in der Saison 1923/1924 in der A-Klasse wieder.
1927 - 1944
WEITER
25 jähriges Jubiläum und Einmischung der Politik

Als man am 30. und 31. Juli 1927 das 25-jähriges Jubiläum unseres Vereins feiern konnte, spielten wir immer noch mit wechselndem Erfolg in der A-Klasse. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten widnete man sich gleich wieder dem Alltag und der hieß, weiterhin einen guten Tabellenplatz in der A-Klasse halten und mindestens in der Klasse bestehen.

Durch die richtige Entscheidung des Vorstandes auf die gute und erfolgreiche Jugendarbeite zu bauen, konnte in der Saison 1931/1932 die Meisterschaft in der A-Klasse erreicht werden, dies bedeutete den Aufstieg in die Bezirksklasse. Dieser Aufstieg brauchte dem Verein einen großen Aufschwung. Die Mitgliederzahl stieg an und die Begeisterung in der FGS-Familie war sehr groß.

Bis zur Saison 1934/1935 konnten wir uns in der Bezirksliga halten. Jedoch in der folgenden Saison mussten wir wieder einmal einen Abstieg hinnehmen. Wie schon früher wanderten die guten Spieler zu anderen Vereinen ab und die nachrückenden Spieler konnten die notwendigen Leistungen noch nicht erbringen.

Auch die Politik machte sich langsam bei den Vereinen bemerkbar. So sollten alle Vereine an Stelle des Vorsitzenden einen „Führer” wählen. Nachdem unser Verein, nach einigen gescheiterten Versuchen einer Umstellungm von der Sportführung ermahnt wurde, sollte in einer „Außerordentlichen Generalversamlung” am 12. August 1933 auch bei uns das „Führer”-Prinzip erreicht werden.

Aus dem Protokoll geht hervor, dass mit der Wahl des langjährigen Vorsitzenden und jetzigen Führers, Hellmuth Fink, der Verein auch weiterhin eine Persönlichkeit von großer Repräsentation und tadellosem Ruf gewählt hat. Zumal Hellmuth Fink, als bekannter Schiedsrichter und zur damaligen Zeit gerade auch für internationale Spiele aufgestellt wurde, in Sportkreisen geschätzt war und infolgedessen für unseren Verein ein wertvollen Bindeglied zu den einzelnen Institutionen darstellte.

Aber bereits am 12.Mai 1934 musste erneut eine „Außerordentlichen Generalversamlung” einberufen werden. Der Bisherige „Führer” Herr Hellmuth Fink hatte sein Amt zur Verfügung gestellt. An siner Stelle wählte die Versammlung das Ehrenmitglied Heinrich Knack zum „Führer”. Dieses Amt hatte er bis zum 11. September 1944 inne.

Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges am 1. September 1939 - dem Einmarsch in Polen - und der danach folgenden Einberufung zum Militär, wurde es immer schwieriger einen geordneten SPielbetrieb aufrecht zu erhalten. Noch 1943 wurde ein Pokalspiel ausgetragen. Allerdings wurde unsere Mannschaft durch Mitglieder der Scheinwerferbatterien am Huthpark verstärkt.

1944 kam der Spielbetrieb völlig zum Erliegen und am 25. Oktober 1944 wurde unser Verein von Amts wegen gelöscht.
1945-1946
WEITER
Neustart als Sportgemeinschaft und Wiedergründung

Als am 25. Mai 1902 die Seckbacher Buben Leberecht Berg, Wilhelm Larsch, Jakob Hinkel, Johannes Kratz, Konrad Hinkel, Georg Schneider sen., Bernhard Berg, Gustav Lißmann, Christian Knack, Georg Sedler und Georg Vetter, im Haus von Georg Schneider sen. in der Leonhardtsgasse, zu einer Versammlung zusammen kamen und einen Fußballverein unter dem Namen „Fußballclub Kornblume” gründeten, legten sie den Grundstein für unseren heutigen Verein. Der Name „Kornblume” sei, so die Überlieferung, als Zeichen der Kaisertreue gewählt worden, da es sich hierbei um seine Lieblingsblume gehandelt haben soll.

Zu jener Zeit gehörte schon eine gehörige Portion Mut und Idealismus dazu, im längsgestreiften blau-weißem Trikot und weißer Hose zu den Zeuläcker Wiesen zu ziehen. Dabei verstand es sich von selbst, dass auch die Stangen für die Tore vom Vereinslokal zum Sportplatz und auch wieder zurück getragen werden mussten. Trotz so mancher Skepsis in der Seckbacher Bevölkerung setzte sich die Fußballbegeisterung durch, ohne dabei zu ahnen, dass damit das Fundament für den heutigen Volkssport gelegt wurde.

Mit dem samtenem Käppi für den „Käpt'en” und den Käppis aus Stoff für die Mannschaft wurde ganz nach dem englischen Vorbild mit „Vorward”, „Half”, „Back” und „Goalman” gegen Spielpartner aus den Reihen der sich in Frankfurt und Umgebung, zu gleicher Zeit, entstehenden Vereine gespielt.

Leider liegen uns über die Ereignisse des ersten Jahres keine Unterlagen vor. Die erste dokumentierte Versammlung ist eine „Außerordentliche Generalversammlung” vom 7.März 1903. Bei dieser Sitzung ging es neben Satzungsfragen, um Neuaufnahmen und Ausschlüsse, über die einzeln abgestimmt wurde, außerdem wurden Spielpaarungen abgesprochen.

Das erste nachgewiesene „Gesellschaftsspiel” fand am 12.April 1903 gegen den Frankfurter Fußballclub „Allemannia” aus Bornheim auf deren Spielplatz neben dem Prüfling statt. Bei einer vereinbarten Spieldauer von 2x40 Minuten, stand es zur Halbzeit 1:1, als das Spiel abgebrochen wurde, weil sich unster Spieler Konrad Hinkel das Schlüsselbein gebrochen hatte.

Trotzdem wurde der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein beendet.

Als ein Jahr nach der Gründung, am 10.Mai 1903 ein Stiftungsfest gefeiert wurde, zählte der Verein bereits 20 Mitglieder, meist aktive Spieler.

In der Generalversammlung vom 29.August 1903 wurde der Beschluß gefaßt den verein künftig „Fußball-Vereinigung Seckbach” zu nennen. Als in der nächsten Sitzung des Vorstandes die Anschaffung eines neuen Vereinsstempels beschlossen wurde, sollte dieser Entscheidung noch große Bedeutung zukommen.

Als man bei der nächsten Generalversammlung den neuen Vereinsstempel vorstellte, lautete dieser auf den Namen „Fußballgesellschaft Seckbach 1902”. Da die Versammlung diese ungewollte Namensänderung absegnete, war unser heutiger Vereinsname geboren.


Vereinsstempel bis heute


1947-1954
WEITER
Probleme nach der Währungsreform

Bei der Jahreshauptversammlung am 24. Februar 1947 konnte über die erzielten Erfolge bei den Verbandsspielen und über den Neuaufbau einer Schüler- und Jugendmannschaft berichtet werden. Die Leitung der Jugend hat Herr Friedrich Eisenacher übernommen.

Im Jahresbericht für 1948 ist zu lesen, dass unser Verein nach der Währungsreform mit erheblichen Problemen zu kämpfen hatte. Die Vereinskasse war leer, viele Mitglieder erklärten aus finanziellen Gründen ihren Austritt, die Anschaffung von Sportkleidung und Sportgeräten, ja selbst die wichtige Instandsetzung der Tore auf dem Huthpark scheiterten. Besonders zu beklagen war jedoch der Zerfall der Schüler- und Jugendmannschaft

1959 ging es langsam wieder aufwärts. Im Jahr 1950 konnten erstmals Bälle, Trikots und Trainingsmaterial gekauft werden. Da die Notwendigkeit erkannt wurde, dass nur duch eine gesunde Jugendabteilung langfristig Erfolge zu erreichen sind, wurde vorrangig am Aufbau dieser Abteilung unter Leitung von Heinrich Bauer begonnen.

Gleichzeitig wurde für das 50-jährige Jubiläum ein Festausschuß gewählt. Die Hoffnung, auch sportlich dem Jubiläum mit der Meisterschaft in der B-Klasse einen Beitrag zu leisten ging leider nicht in Erfüllung. Daher führte eine Zitat von Hellmuth Fink - das Niveau der FGS sei gesunken - wenn auch nur aud die sportliche Misere hingewiesen wurde - zu leidenschaftlichen Diskussionen. Trotz allem verliefen die Veranstaltungen zum Jubiläum in voller Harmonie.

Da der Vorstand gegen die von Amts wegen im Jahr 1944 verfügte Löschung Einspruch eingelegt hatte, wurde unser Verein am 23. August 1952 wieder ins Vereinsregister aufgenommen.
1955-1964
WEITER
Die Neue Bezirkssportanlage Seckbach-Süd

Was uns zum Jubiläum nicht gelang, erreichten wir in der Saison 1954/1955, die Meisterschaft der B - Klasse.

Aber wie so oft in unserer Vereinsgeschichte wurde wieder einmal der Ruf nach einer zeitgemäßen Sportanlage laut. Eine Wiederherstellung des Sportplatzes in der Triebstraße war nicht möglich. So wurde in der Hauptversammlung am12. Januar 1957 vom damaligen Vorsitzenden Wilhelm Giller gefordert den Amateursport durch die Stadt stärker zu fördern. So stünden weniger Sportplätze als vor dem Krieg zur Verfügung.

Daher sollte auch in Zukunft eine neue Sportanlage ein Hauptthema des Vereins und seiner Vorstände sein. So war man hoch erfreut als im Jahre 1961 in der Mitgliederversammlung vom damaligen Kassierer Werner Koch vorgebracht wurde, die Stadt Frankfurt plane in der Hochstädter Straße eine vorbildliche Sportanlage.

Das Jahr 1962 war der FGS Anlaß ihr 60-jähriges Jubiläum vom 26. Mai bis 3. Juni zu feiern.

Endlich war es so weit, am 5. Juni 1964 wurde die neue Sportanlage „Seckbach-Süd”, durch Bürgermeister und Sportdezernent Menzer den Seckbacher Vereinen übergeben. Dieses Ereignis und den fast 10-jährigen Kampf feierte die FGS mit einer Sportwerbewoche vom 5. - 14. Juni 1964.

Nun konnte unser Verein endlich die Gastmannschaften auf einer zeitgemäßen Anlage empfangen. Zugleich wurden bei vielen ältern Mitgliedern aber auch Erinnerungen an die Anfänge der FGS auf den Zeuläckerwiesen, Riederwaldwiese und Huthpark, alles Plätze der Unzulänglichkeit wach. Auch an den vom Verein selbst geschaffenen Platz an der Triebstraße, wo seit 1921 die FGS ihre größten Erfolge feiern konnte. Hier wurde gegen die Grossen von einst und auch heute: Eintracht Frankfurt, FSV Frankfurt, Kickers Offenbach, Hanau 93 und Viktoria Aschaffenburg gespielt und auch 1932 die Meisterschaft der A - Klasse mit dem Aufstieg in die Kreisliga geschafft.

Aber auch der uns nach 1945 zugewiesene Platz im Huthpark war unter großen Opfern zu einer Kampfstätte geworden, wo unser Verein seine Spiele auch zu dem 50 und 60-jährigem Jubiläum gegen den FSV Frankfurt und die Offenbacher Kickers austrug. Aber auch die Meisterschaft 1956 feierte.
1965-1973
WEITER
Flutlichtanlage für den Sportplatz und Versetzung in die Offenbacher Gruppe

Für die neue Anlage war es wichtig eine Flutlichtanlage zu bekommen damit auch in den Wintermonaten ein geordnetes Training statt finden kann. Es dauerte fast fünf Jahre ehe unsere vereinseigene Anlage in gemeinschaftlicher Arbeit von Aktiven, Jugendabteilung, Freunden und Gönnern der FGS und Unterstützung der Stadt Frankfurt fertiggestellt werden konnte.

Hauptthema jener Tage war jedoch unsere Versetzung von Frankfurter in die Offenbacher-Gruppe, durch den Hessischen Fußballverband. Alle Einsprüche und Proteste konnten an der Entscheidung nichts ändern. Aus Verärgerung über die Haltung des Verbandes legte unser Vorsitzender "Willi" Giller sein Amt nieder. Selbst mit einer Aufsichtsbeschwerde konnten wir bis August 1970, keine Zusage bekommen in der Saison 1971/72 wieder der Frankfurter Gruppe zu geteilt werden.

Durch diese Versetzung nach Offenbach meldeten sich etliche Spieler bei uns ab und es war uns unmöglich neue zu gewinnen.

So mußten wir um den Klassenerhalt in einer Relegation gegen Spvgg. Klein-Krotzenburg und SSG Langen kämpfen. Glücklichweise konnten wir die A - Klassenzugehörigkeit sichern.

In welche Situation uns der Verband gebracht hatte, war keinem der Verbandoberen bewußt.Verschärft hatte sich die Lage noch weiter durch den vorzeitigen Rücktritt von Karl Pulch als Vorsitzenden.

In der Jahreshauptversammlung am 24. Juli 1971 wurde der damalige erste Schriftführer Wilfried Nicolaus zum Vorsitzenden gewählt. Auch die Bemühungen gezüglich der Rückversetzung nach Frankfurt waren erfolgreich. Aber der Saison 1972/73 spielten wir wieder in der Frankfurter A-Klasse.

Die Auswirkungen der Versetzung nach Offenbach zeigten weiter ihre Wirkung. Wir konnten uns in den letzten Jahren nicht verstärken. So endete die Saison mit dem Abstieg in die B-Klasse.

Für den Vorsitzenden Wilfried Nicolaus war es eine vordringliche Aufgabe, die Arbeit von Karl Pulch, eine Räumlichkeit für die Jugendmannschaften und Aktiven zu schaffen. Dieser hatte bereits 1970 einen Antrag bei der Stadt Frankfurt eingereicht ein Vereinsheim als Anbau an die Umkleidekabinen errichten zu dürfen. Leider wurde dieser Antrag damals abgelehnt.
1974-1979
WEITER
Unregelmäßigkeiten beim Kassierer und dennoch Bau des Vereinsheims

Hart trafen unseren Verein die Unregelmäßigkeiten des Kassierers im Jahre 1974. War doch eine größere Summe, als Rücklage für unser Bauvorhaben, verschwunden.

Trotz dieser Nackenschläge wurde im Herbst 1975 ein neuer Antrag bei der Stadt Frankfurt gestellt, auf dem Gelände der Sportanlage „Seckbach-Süd” ein Areal für die Errichtung eines Vereinsheim zur Verfügung bestellt zu bekommen. Dank des Entgegenkommen von Sportdezernet Prof. Dr. Peter Rhein und des Sport- und Badeamtes unter Gustav Hofmann und Helmut Zirkelbach war es uns möglich am 13. März 1976 mit dem ersten Spatenstich das große Vorhaben in Angriff zunehmen.

Die Euphorie unter den Mitgliedern war groß und viele beteiligten sich bei den Arbeiten. Trotz der Schwierigkeiten mit Lehm und Grundwasser bei den Ausgrabungsarbeiten, konnte bereits am 31. Mai 1976 das Richtfest gefeiert werden. Der Innenausbau dauerte noch bis zum 19. September 1976 ehe bei einer Feier bei „Eppelwoi” und Brezel das Heim seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

An dieser Stelle sei noch ein zwei Männer erinnert, die uns wesentlich dabei geholfen haben dieses Werk zu vollenden. Unseren Architekten Christian Henrich und Herrn Direktor Alfred Daßbach, der uns das Startkapital zur Verfügung stellte.

Auch sportlich war die Saison 1975/1976 ein Erfolg. Durch Neuzugänge und Spieler aus der eigenen Jugend blieb die Runde spannend bis zum letzten Spiel. Am Ende standen der FV Progress und die FGS punktgleich an der Tabelle. In dem fällig gewordenen Entscheidungsspiel konnten wir den FV Progress mit 3 : 1 bezwingen. Der Aufstieg in die A -Klasse Frankfurt war geschafft.

Die Freude war riesig. Wir hatten ein schönes Vereinsheim und die Meisterschaft war uns gelungen. Doch schnell stellte sich heraus, daß unser Vereinsheim eine Nummer zu klein war. So mußte die Planung für den Ausbau in Angriff genommen werden um diesem Dilema abzuhelfen, was uns auch sehr schnell gelang.

So kommte man 1977 zum 75-jährigen Jubiläum getreu dem Motto „Fußball und Geselligkeit” feiern.
1980-1991
WEITER
Spiel gegen die Profis von Eintracht Frankfurt, Ab- und Aufstieg

Im Jahre 1980 löste Eintracht Frankfurt, daß anläßlich unseres 75-jährigen Jubiläum gegebe Versprechen ein und kam mit ihrer ersten Mannschaft zu einem Freundschatsspiel zu uns. Es spielten u.a. Hölzenbein, Nachtweih, Karger, Pezzey, Lottermann und Nickel. Wir unterlagen zwar mit 9 : 0, bemerkswert war jedoch die Tatsache, daß in der zweiten Halbzeit 32 Minuten lang kein Tor fiel.

Wie so häufig in unserer Vereinsgeschichte mußten wie nach einer schlechten Saison 1983/84 wieder einmal einen Abstieg in die B-Klasse hinnehmen. Jeder hoffte auf einen sofortigen Aufstieg. Leider mußten wir, obwohl ungeschlagen, mit dem 2. Tabellenplatz in der Saison 1985/86 zufrieden geben. Auch in der darauf folgenden Saison gab es für uns nur die Vize-Meisterschaft hinter den Ex-Profis vom FC Rhein-Main.

Daher konnte die Devise für die neue Saison 1987/1988 nur lauten „Alles oder nichts”. Wieder einmal standen wir am Saisonende mit einem Verein Punktgleich an der Spitze.

So mußte das Entscheidungsspiel gegen den SSV Heilsberg die Entscheidung bringen. In einem packenden, ja dramatischen Spiel konnten wir letztlich die Partie mit 3:2 für uns entscheiden. Der Aufstieg in die nächst höhere Klasse war perfekt. Da die Abschaffung der C-Klasse beschlossen worden war, wurden wir eine Mannschaft der Bezirksliga.

Den Erfolg der Saison machte unsere zweite Mannschaft durch ihre Meistermannschaft der Reserven und dem anschließenden Sieg in der erstmals ausgetragenen Kreismeisterschaft für Reserven komplett.

So konnte unser Verein guten Mutes sich auf sein 90-Jähriges Jubiläum vorbereiten.
1992-2002
WEITER
90 Jahre FGS und erste Ausgabe des „EINWURF”

Mit einer akademischen Feier in der evangelischen Mariengemeinde wurde dieses Jubiläum eröffnet. Es folgte eine große Tanzveranstaltung mit den „Royal Blue” in der Turnhalle des TV Seckbach.

Der absolute Höhepunkt war jedoch die Sportwerbewoche mit folgenden Veranstaltungen:

Unsere FGS - „Altmeister” von 1975/1976 spielten gegen die Traditionself aus Offenbach die „Waldis” mit Spielern wie: Lotz, Volz, Weilbächer, Kohls und Trump, denen mußten sich unsere Jungs schließlich mit 3:8 geschlagen geben.

Die Mannschaft der AH - Seckbach spielte gegen FC Union Niederrad und konnte ihr Spiel mit 4:1 gewinnen.

Eine Traditionsmannschaft der FGS spielte 3:3 gegen die FSV Oldies mit u.a. Thorhauer, Trimhold, Starke, Schickedanz, Duske und Koch.

Erfolgreich für die FGS- Mannschaft verlief das Spiel gegen die „Uwe Seeler Traditionself” daß mit 3:2 , gegen Spieler wie: Kleff, Neuberger, Herzog, Zimmermann, Engels, Körbel, Overath, Grabowsky, Cullmann, Geye, Fischer, Hölzenbein und Zahn, gewonnen werden konnte. Platzsprecher bei dieder Partie, war der Radio-Sportreporter Jochen Hageleit.

Aber wieder einmal zeigten sich dunkle Wolken am Sporthimmel. In der Saison 1992/1993 traten wir den traurigen Gang zurück in die A-Klasse an. Die folgenden Jahre spielten wir mit wechselenden Erfolgen in dieser Klasse.

Daher war es sehr erfreulicher, als in dieser doch etwas trostlosen Zeit am 3. November 1996 mit der ersten Ausgabe des Seckbacher Fußball Magazin „EINWURF” frischer Wind in unseren Verein Einzug hielt. Die Iniciatoren dieser Mittteilungen waren Thomas Schneider und Jochen Keil. Das es diesen gelungen ist bis zum heutigen Tag, jeweils bei unseren Heimspielen eine Mitteilung erscheinen lassen (Mittlerweile nicht zu jedem Heimspiel, aber immer noch regelmäßig und mit vollem Elan), ist allein diesen beiden FGS'lern zu verdanken. Hoffentlich können wir uns noch lange über dieses Magazin freuen.

Sportlich gelang uns erst in der Saison 1997/1998 unter dem Trainergespann Istvan Sztani/Karlheinz Schmittner der große Wurf, die Meisterschaft der A-Klasse Frankfurt Südost und damit der Aufstieg in die Bezirksliga Frankfurt.
2003 - heute
Die Jahre ab 2003 sind noch in Arbeit, werden aber folgen.

DIE FGS DANKT IHREN SPONSOREN

IMPRESSUM - Angaben gemäß § 5 TMG:

Fussball-Gesellschaft Seckbach 02 e.V.

Hochstädter Straße 22a
60389 Frankfurt

E-Mail: info@fgseckbach02.de

Gemeinschaftlich vertretungsbefugt:

1. Vorsitzender
Sven Schroeder
c/o Hochstädter Straße 22a
60389 Frankfurt
E-Mail: sven.schroeder@fgseckbach02.de

2. Vorsitzender
Holger Niedenthal
c/o Hochstädter Straße 22a
60389 Frankfurt
E-Mail: holger.niedenthal@fgseckbach02.de

1. Kassierer
Thomas Raab
c/o Hochstädter Straße 22a
60389 Frankfurt
E-Mail: thomas.raab@fgseckbach02.de

1. Schriftführer
Daniel Tischner
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60389 Frankfurt
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